Witze
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Fun und Unterhaltung


Ddr

Über die Zonengrenze hoppelt ein Kaninchen in den Westen. Mit der Begründung, in der DDR würden jetzt alle Elefanten verfolgt, beantragt es politisches Asyl. "Aber du bist doch gar kein Elefant!" "Das weiß ich auch, aber machen Sie das mal der StaSi klar..."
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"Werden politische Witze in der DDR auch honoriert?" "Selbstverständlich. Von einem Jahr an aufwärts."
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Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes erhält seinen ersten Probeauftrag, in eine hohe Funktionärsversammlung soll sich ein westlicher Spion eingeschlichen haben. Das Referat Honeckers dauert zwei, drei, vier Stunden. Plötzlich springt der junge DDR-Geheimdienstler auf und stürzt sich auf einen Mann - der dann auch zugibt, der gesuchte Spion zu sein. Staatssicherheitsdienstminister Mielke gratuliert und fragt erstaunt nach der Methode. "Ich dachte an das bekannte Lenin-Wort: Der Klassenfeind schläft nie!"
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Einem DDR-Bewohner wird das Telefon entzogen. Er beschwert sich und fragt nach den Gründen. "Sie haben den Staatssicherheitsdienst verleumdet." "Ich ? Inwiefern ?" "Sie haben wiederholt am Telefon behauptet, er würde ihr Telefon abhören!"
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In einer Kneipe fragt ein Betrunkener einen Unbekannten: "Kennst du den Unterschied zwischen meinem Bier und Honecker?" "Nein", antwortet der Fremde finster. "Mein Bier ist flüssig, und Honecker ist überflüssig." Fragt der andere bissig zurück: "Kennen Sie den Unterschied zwischen Ihrem Bier und sich ?" "Nein..." "Ganz einfach: Ihr Bier bleibt hier und Sie kommen mit."
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Fragt ein Belgier: "Warum haben die sowjetischen Truppen beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 interveniert und auf die streikenden Arbeiter geschossen ?" Antwortet ein DDR-Bürger: "Weil wir uns in unsere eigenen Angelegenheiten eingemischt haben..."
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Ein Schüler wurde verhaftet: er hatte "die Soldaten des Warschauer Pakts" ohne "t" geschrieben.
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Ein Ungar, ein Russe und ein DDR-Bürger fahren im Zug und streiten sich, welchem Land mehr Wohlstand herrsche. Der Ungar holt eine Salami aus der Tasche, beißt hinein und wirft den Rest zum Fenster hinaus. Auf erstauntes Fragen der anderen erklärt er: "Wir haben so viel davon, die können wir gar nicht alle essen!" Daraufhin holt der Russe eine Flasche Wodka, nimmt einen Schluck, wirft die Flasche zum Fenster raus und sagt: "Wir haben so viel davon, daß das Zeug im Regal steht." Als der Zug durch einen Tunnel gefahren ist, fragt der Ungar den DDR-Bürger erstaunt, wo der Russe geblieben sei. Meint der: "Wir haben so viele davon..."
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"Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?" "Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen."
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SED-Schulungskurs. "Unsere sowjetischen Freunde fliegen schon zum Mond!" ruft frenetisch ein Funktionär. Fragt eine Stimme im Hintergrund: "Alle?"
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Ein Mann sieht im Winter zwei Jungen mit einem Rodelschlitten: "Was macht ihr?" "Wir spielen deutsch-sowjetische Freundschaft." "Wie geht das denn?" "Ganz einfach: Er schiebt mich den Berg hoch, und ich fahre hinunter."
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Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel und beraten nun, wer ihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben. Nach längerem diskutieren einigen sich die beiden, daß Lenin bei jedem eine einjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden. Zuerst nimmt der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahr treffen sich Teufel und Gott wieder an der selben Stelle. Gott fragt nun den Teufel: "Na wie hat er sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?" Darauf stöhnt der Teufel: "Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht." Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Lenin kommt zur Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheint der Teufel wieder an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. Der Teufel wartet und wartet. Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zu lange und er fängt an Gott zu suchen. Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken auf ein Blatt Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt. Der Teufel sieht dem eine Weile zu und fragt schließlich ganz ungeduldig: "Na erzähl schon, wie ist es mit Lenin gelaufen?" Darauf Gott: "Psst, sei still, ich muß mich auf unseren ersten Parteitag vorbereiten..."
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Warum hat die DDR Karl May rehabilitiert? Durch Old Shatterhand soll die Bevölkerung lernen, die roten Brüder in der UdSSR zu lieben...
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Was ist der Unterschied zwischen einer Fuhre Langholz und dem Sozialismus ? Bei der Fuhre Langholz kommt zuerst das dicke Ende und dann die rote Fahne.
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Ein hoher SED-Führer, der betrunken zwei DDR-Bürger angefahren hat, fragt den Richter verängstigt nach seiner zu erwartenden Strafe. "Du bekommst natürlich keine, Genosse! Der Mann, der durch die Scheibe deines Autos flog, wird wegen Einbruchs verurteilt. Und der andere, der 15 Meter durch die Luft flog, wird wegen Unfallflucht bestraft."
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Ein SED-Funktionär besucht ein Heizkraftwerk. Stolz erklärt der Heizer, er arbeite bereits 15 Jahre ohne Kesselstein. "Tapferer Genosse", erwidert der Funktionär. "Du weißt, wir haben sehr oft Materialschwierigkeiten. Aber dir werde ich Kesselstein besorgen."
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Drei Frauen unterhalten sich: "Mein Mann ist Arbeiter. Er taucht Kekse in Schokolade und verdient monatlich 800 Mark." "Mein Mann ist Automechaniker. Er taucht Kotflügel in Farbe und verdient monatlich 900 Mark." "Mein Mann ist SED-Funktionär. Er taugt gar nichts und verdient monatlich 2000 Mark."
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"Kann man sich nackt auf einen Igel setzen?" "Natürlich! Wenn der Igel rasiert ist. Oder es sich um den Hintern eines anderen handelt. Oder wenn man dazu den Parteiauftrag hat."
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"In unserer Partei gibt es zwei Strömungen. Die erste handelt aus Angst, die zweite aus Überzeugung" , meint ein hoher Funktionär zu Honecker, "welche sollen wir bevorzugen?" "Die aus Angst. Die Überzeugung kann wechseln."
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Ein Genosse hat sich vor der SED-Parteikontrollkommission zu verantworten. Schließlich unterbricht der Genosse Vorsitzende seinen Redeschwall ungeduldig: "Aber Genosse, was Du hier vorbringst, das kennen wir doch, das ist Agitation. Hast du denn keine eigene Meinung?" "Doch, Genosse Vorsitzender! Aber ich distanziere mich von ihr!"
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"Darf ein kleiner Funktionär einen höheren Funktionär kritisieren?" "Natürlich! Aber wahrscheinlich nur einmal..."
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Zwei Soldaten der DDR-Grenztruppen an der Zonengrenze. "Sieh, da drüben - ein herrlicher Regenbogen", meint der eine. "Ja, schon" entgegnet der andere verbissen, "aber für Arbeiter, da haben sie kein Geld übrig!"
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Ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer zum anderen. "Was hältst du von der DDR ?" "Dasselbe wie du..." "Dann muß ich dich verhaften."
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Fragt ein Grenzsoldat an der Berliner Mauer seinen Kameraden: "Würdest du schießen, wenn ich türmen würde?" Der zweite: "Das muß ich doch! Was würdest du tun, wenn ich abhauen würde?" Der erste zögernd: "Vor Schreck erstarren!" Sagt der zweite erleichtert: "Prima! Erstarre! Ich mache den Anfang!"
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Streifengang an der Berliner Sektorengrenze. "Was würdest du tun, wenn die Mauer plötzlich einstürzen würde?" "Sofort auf den Baum klettern!" sagt der zweite spontan. "Wieso?" "Na, denkst du, ich will tot getrampelt werden?"
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Zwei Stecknadeln unterhalten sich: "Ich kenne einen politischen Witz..." "Pst! Hinter uns steht eine Sicherheitsnadel!"
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An der Zonengrenze verursacht ein Rudel Wild etliche Minenexploisonen. Denkt der erste DDR-Grenzsoldat: "Schade um die Minen." Denkt der zweite: "Schade um die Tiere" Denkt der dritte: "Schade, daß ich jetzt nicht alleine bin..."
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Nach Ansicht der SED-Führung besteht kein Anlaß für den Abschluß eines Friedensvertrages zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges und den beiden Teilen in Deutschland. An der Grenze werde ja immer noch geschossen.
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"Wie beurteilen Sie die neue Erzählung von Dieter Freitag?" fragte der Minister. "Ich würde sagen, eine gute Erzählung", meinte der Kritiker. Der Minister schüttelte den Kopf. "Das heißt, in mancher Beziehung gut." Der Minister schüttelte den Kopf. "Im mancher Beziehung gut, das heißt für Reaktionäre gut, die ziehen solche Art Scherze vor." Der Minister schüttelte den Kopf. "Viel eher für die Radikalen, ich habe mich vorhin versprochen." Der Minister schüttelte den Kopf. "Im allgemeinen ist diese Erzählung schlecht." Der Minister schüttelte den Kopf. "Man darf sie dabei aber auch nicht im ganzen verdammen." Der Minister schüttelte den Kopf und sagte: "Schrecklich unbequem, dieser Kragen..."
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Der bekannten DDR-Eiskunstläuferin Gabriele Seyfert-Messerschmidt verspricht Honecker, einen Wunsch zu erfüllen. "Öffnen Sie für einen Tag die Mauer!" "Du,du,du!", meint Honecker: "Willst wohl mit mir ganz allein sein?"
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